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Stressmanagement: Das Stressmodell von Lazarus.

Tipp 2 aus unserer Serie: "Stressmanagement: Typische Fallen und wie man damit umgeht."

Stress ist keine objektive Geschichte, auch wenn es sicher Stressoren gibt, die fast bei jedem Menschen unangenehme Gefühle von Druck und Anspannung erzeugen. Nach Lazarus, der ein populäres Stressmodell entwickelt hat, ist Stress aber vor allem das Ergebnis einer subjektiven Bewertung. Ihre Chefin kommt rein und legt Ihnen eine ungewohnte Eilaufgabe auf den Tisch, die bis zum Abend erledigt sein muss? Ob Sie jetzt gestresst sind, hängt davon ab, ob Sie das als interessante Herausforderung oder als gefährliche Bedrohung einschätzen. Diese Einschätzung wiederum ist davon abhängig, welche Ressourcen Sie haben. Eine Ressource kann zum Beispiel die Erfahrung sein, dass Sie eilige Aufgaben schon wiederholt gut geschafft haben. Eine Ressource können auch hilfsbereite Kollegen sein oder Ihre Fähigkeit, für eilige Aufgaben meistens eine kreative Lösung zu finden. Erst wenn der Stressor „eilige Aufgabe“ durch diesen Filter gegangen ist, entscheidet sich, ob Sie negativen Stress empfinden oder nicht.

Fazit: Stress ist die Folge eines subjektiven Bewertungsprozesses. Machen Sie sich Ihre Ressourcen immer bewusst. Das verhindert nicht jede Stress-Situation, aber viele.

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