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U-Untersuchungen: Die neue „Kinder-Richtlinie“

u-heft

Die sogenannten U-Untersuchungen, die zur Prüfung der geistigen und motorischen Entwicklung der Kinder dienen, erfahren ab dem 1. September 2016 mit der neuen „Kinder-Richtlinie“ ein paar Veränderungen. Die Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen, die jedem Kind zustehen und von den Krankenkassen finanziert werden, bleibt zwar gleich, die Untersuchungen zur Entwicklung der Sprache, der Fein- und Grobmotorik sowie der Sehleistung werden allerdings verbessert. Die Neuerungen im Überblick:

Das gelbe Heft enthält in Zukunft eine Teilnahmekarte über die U-Untersuchungen. Da hierin keine genauen Informationen über die Entwicklung oder bisherige Erkrankungen des Kindes aufgeführt sind, kann es zur Vorlage bei z.B. Kindergärten genutzt werden.

In einem Screening werden Neugeborene fortan auf Mukoviszidose, eine Krankheit bei der u.a. Atmung und Verdauung durch zähen Schleim beeinträchtigt werden, untersucht.

Um Krankheiten wie beispielsweise grauen Star besser zu erkennen, wird die Untersuchung der Augen genauer werden.

Außerdem werden die Entwicklungsneurologischen Untersuchungen verbessert. Bei Kindern, die z.B. mit 18 Monaten noch nicht laufen oder im Alter von zwei Jahren weniger als zehn Wörter sprechen können, wird künftig noch deutlicher hingeschaut.

Auch auf die Eltern-Kind-Beziehung werden die Kinder- und Jugendärzte nun mehr achten. Bei einem nicht situations- oder altersgerechten bzw. schroffen oder distanzierten Verhalten seitens der Eltern, kann ihnen die Unterstützung der Ärzte angeboten werden.

Zu guter Letzt: Ärzte werden zukünftig auch Beratungen zu Themen wie Stillen, Ernährung oder Impfen anbieten.

Weitere Infos.

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