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Weiterer Schritt in Richtung Gleichstellung

Ein neues Gesetz soll die Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern fördern. Sollte der Entwurf vom Bundestag genehmigt werden, können Lohnunterschiede zukünftig offengelegt werden.

Am vergangenen Mittwoch hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf für mehr Lohngerechtigkeit. Konkret heißt das: Beschäftigt ein Unternehmen mehr als 200 Mitarbeiter, dürfen ArbeitnehmerInnen Auskunft über das Einkommen ihrer Kollegen verlangen. Einzige Voraussetzung: die Positionen sind gleichwertig. Bei einer Unternehmensstärke ab 500 Mitarbeitern sollen die Angestellten zudem regelmäßig über den Stand der betrieblichen Gleichstellung unterrichtet werden.

Mit insgesamt 14 Millionen betroffenen Arbeitnehmern spricht Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig von einem weiteren Schritt in Richtung Gleichstellung, denn aktuell möchten viele Arbeitnehmer ihr Einkommen nicht offenlegen. In der ARD erklärt die SPD-Politikerin: „Gegen dieses Gesetz gibt es massive Widerstände, weil es geht um einen Tabubruch. Es geht darum, durchzusetzen, dass Frauen wirklich den gleichen Lohn bekommen, wenn sie die gleiche oder gleichwertige Arbeit machen, und dass auch die Lohnfindung nicht mehr eine Blackbox ist“. Kommt es zur Durchsetzung des Gesetzes, erhalten Frauen zukünftig jedoch konkrete Mittel, ihre Ansprüche im Lohnsegment durchzusetzen.

Mehr dazu: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/manuela-schwesig-gesetz-lohngleichheit-maenner-frauen-kabinett

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